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Aufgabenschwerpunkte des Instituts

Das Institut für Informations- und Wirtschaftsrecht befasst sich schwerpunktmäßig mit den Rechtsfragen, welche die Digitalisierung und die weltweite Vernetzung in der internationalen Informationsgesellschaft aufwerfen. Diese technologischen Wandlungen stellen für die in ihrer Begrifflichkeit wie auch in ihrem Regelungsgehalt noch immer weitgehend am analogen Umfeld orientierte Rechtsordnung eine erhebliche Herausforderung dar. Diese Herausforderung gilt es zu bewältigen, wenn das in den neuen Technologien steckende Potential auf eine möglichst sozialverträgliche Weise genutzt werden soll.

In der Lehre besteht die hauptsächliche Aufgabe darin, im Diplomstudiengang Informationswirtschaft (vgl. Abschnitt 3.1.2) den 20 %-igen Anteil von Fächern der Rechtswissenschaft abzudecken. Diese Veranstaltungen stehen auch Studierenden anderer Studiengänge mit Recht als Nebenfach offen. Darüber hinaus sorgt das Zentrum dafür, dass die erforderlichen rechtswissenschaftlichen Grundvorlesungen vor allem des Zivilrechts, aber auch des öffentlichen Rechts, des Arbeits- und des Steuerrechts auch für Studiengänge anderer Fakultäten, insbesondere der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, angeboten werden.

Der Schwerpunkt der Forschung liegt darauf, die sich stellenden Fragen auf der Schnittstelle von Technik, Wirtschaftswissenschaft und Recht zu untersuchen. Denn das Recht bedarf angesichts der von den neuen Technologien ausgehenden Gefahren für die Zuordnung geschützter Güter der technischen Unterstützung, will es seine Steuerungsfunktion behalten. Inhaltlich sind damit Projekte auf den Gebieten des nationalen und internationalen Rechts des geistigen Eigentums, des Vertragsrechts, der Gesetzesevaluation sowie der digitalen Textdokumentation vorgezeichnet. Schließlich ist die generelle Frage nach der Rolle des Rechts bei der heutigen Wissenserzeugung, -bereitstellung und -verbreitung gestellt.

Abgeschlossene sowie laufende Projekte und Studien.